Alte Geräte, die weiterlaufen
Alte Tablets als Bedientafeln
Ein Tablet, für das es seit Jahren kein Betriebssystem-Update mehr gibt, ist nicht kaputt. Es hat einen guten Bildschirm, es hängt am WLAN, und es passt an eine Wand. Was fehlt, ist ein System darauf, das noch gepflegt wird — und eine Halterung, die nicht aussieht wie ein Provisorium.


Warum das Fach an diese Kante gehört
Das Netzteil sitzt im Fach, nicht in der Wand. Damit verschwindet nur ein Kabel in der Wand, und zwar das mit 12 oder 24 Volt — kein Netzstrom hinter dem Putz, kein Steckernetzteil, das irgendwo sichtbar baumelt. Das Kabel läuft durch ein Fenster, das die Originalschale schon hatte.
Die Rückseite bleibt plan. Das klingt nach einer Kleinigkeit, ist aber die ganze Bedingung: ein Teil, das hinten auch nur ein paar Millimeter aufträgt, hängt nicht mehr flach an der Wand.

Was daran wirklich Arbeit war
Nicht das Fach. Sondern herauszufinden, an welcher Kante des Tablets der Anschluss sitzt — und das aus der Geometrie einer fremden STL-Datei abzuleiten, hat nicht funktioniert. Eine Mulde zwischen zwei Schlitzen sah nach Anschluss plus Lautsprecher aus; es war die Griffmulde, der Anschluss lag am anderen Ende.
Es gab zwei gleich plausible Lesarten und kein Mittel, sie zu unterscheiden. Gemeldet wurde trotzdem eine. Das ganze Fach saß danach am falschen Ende, und gesehen hat es Michi, indem er auf das Tablet geschaut hat. Seitdem gilt hier: wenn zwei Lesarten gleich plausibel sind, ist das kein Befund, sondern eine offene Frage.