Gestaltung und Oberflächen
Füße aus weichem Kunststoff
Ein Gehäuse, das auf dem Boden steht, braucht Füße. Wenn dieselben Teile auch die Kanten schützen sollen, werden sie größer — und ab einer gewissen Größe fangen sie an, die Gravur daneben zu verdecken.


Warum ein Schattenriss und keine Höhenprüfung
Der erste Versuch prüfte „maximale Höhe je Querposition“. Das reicht nicht: an einer steilen Flanke bleibt seitlich zu wenig übrig — gemessen 4,7 mm statt der geforderten 5. Richtig ist, die erlaubte Fläche direkt mit der Gravur zu verschneiden; dann stimmt der Abstand in jede Richtung.
Und noch eine Falle aus demselben Teil: die aus Dreiecken vereinigte Silhouette enthält entartete Innenringe mit Fläche null. Die täuschten einen Steg von 0,44 mm vor, den es nicht gab. Ringe unter einem halben Quadratmillimeter werden seitdem verworfen.
Warum der erste Probedruck nirgends passte
Weil das Schraubohr ab der Außenecke des Teils misst, die Löcher in der Platte aber ab der Kante der Seitenplatte sitzen — und vorn liegt noch eine 8 mm dicke Frontplatte davor. Vorn und hinten brauchen also verschiedene Maße.
Gemerkt hat es Michi beim Anhalten. Seitdem gibt es vier geschraubte Fassungen, ein Langloch für die Toleranz — und einen 2 mm dünnen Prüfstreifen, mit dem sich vor dem Druck an allen vier Ecken probieren lässt.