Was der Laser hergibt
Gravur, die aus einer Höhenkarte kommt
Für eine normale Gravur reicht ein Strichbild. Für ein Relief nicht: dort muss für jeden Punkt feststehen, wie tief die Maschine abtragen soll. Das ist eine Höhenkarte in Millimetern — und die kann man rechnen.



Was beim Lasern wirklich zählt
Zwei Dinge, die aus Versuchen stammen und nicht aus einer Anleitung:
- Die Holzart entscheidet. Für tiefe Reliefs ist Linde der Standard. Buche ist ungeeignet, weil die Dichte zwischen Früh- und Spätholz stark wechselt: der Laser trägt im weichen Frühholz mehr ab, und die Maserung drückt sich als Störung ins Relief.
- Mehrere Durchgänge statt eines langsamen. Das verteilt die Wärme und gibt sauberere Flanken.
Wenn mehrere Gravurlagen übereinanderliegen, lassen sie sich gegeneinander versetzen, ohne Zeit zu kosten — gedacht gegen feste Strukturen, die ein Mehrdiodenkopf bei jedem Durchgang an derselben Stelle einbrennt. Der Versatz muss dabei ein ganzes Vielfaches der Schrittweite sein; alles andere verschiebt das Bild.
Eine Falle, die zwei Anläufe gekostet hat
Beim Wechsel auf die Rückseite eines Höhenfeldes liegt es nahe, neben der Normalen auch eine Querachse zu drehen. Das spiegelt aber das Bild, und für eine Gravur ist das Ergebnis unbrauchbar. Richtig ist, nur das Vorzeichen der Höhe zu drehen und die Achsen in der Ebene zu lassen.
Der einzige Test, der dabei anschlägt: ein unsymmetrisches Zeichen — ein Buchstabe, eine Ziffer — gegen ein Originalfoto halten. An einem symmetrischen Muster sieht man den Fehler nicht.