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Wissen, das auch ohne Netz da ist

Offline-Atlas für den Ernstfall

Wenn Strom und Netz ausfallen, ist jede Karte im Browser weg. Dieser Atlas liegt auf einem Stick, bootet in ein eigenes System und zeigt dieselbe Karte, die man sonst online hätte — Schwerpunkt Saarland und Rheinland-Pfalz, der Rest Deutschlands gröber.

Kartenansicht des Offline-Atlas mit Geländeschummerung und Ebenenauswahl
Kartenansicht eines Dorfes mit Seitenleiste: Suchfeld, Umschalter für Straßenkarte, Luftbild und Gelände, Ebenenliste mit Meldegitter, Notfall-Orten und Flurstücken, unten ein Knopf für den eigenen Standort
Die Bedienung ist bewusst knapp gehalten: oben die Grundkarte, darunter die Ebenen, unten der Standort. Die Fußzeile zeigt die eigene Position im Meldegitter — und dass gerade kein Satellit zu sehen ist.

Warum ausgerechnet das Meldegitter

Behörden und Hilfsorganisationen geben Positionen nicht in Längen- und Breitengraden durch, sondern im MGRS-Meldegitter. Wer in einer Lage mit der Feuerwehr spricht, braucht dieses Raster — mit Beschriftung auf der Karte und als Koordinatenanzeige.

Das ist der Unterschied zwischen einer Karte zum Anschauen und einer Karte, mit der man arbeiten kann.

Dieselbe Karte, näher herangezoomt, mit eingeschalteten Flurstücken: rote Grenzlinien über den Gebäuden, in der Seitenleiste die Zählung je Art von Notfall-Ort
Mit den amtlichen Flurstücken darüber. Die Zahlen in der Legende sind keine Schätzung — sie zählen, was wirklich in den Daten steht.

Zwei Modi, weil zwei verschiedene Leute davorstehen

Im Bootmenü stehen zwei Einträge. Der eine startet direkt den Kartenviewer im Vollbild — das ist der, den jemand bedienen kann, der nie ein GIS gesehen hat. Der andere lädt das ganze System in den Arbeitsspeicher und öffnet ein vollwertiges GIS mit vorbereitetem Projekt und allen Basisebenen.

Dass das System im Arbeitsspeicher läuft, hat einen handfesten Grund: ein Stick, von dem laufend gelesen und geschrieben wird, fällt eher aus als einer, der nach dem Start in Ruhe gelassen wird.