Elektronik, die aus Code entsteht
Sensormodul samt Gehäuse
Drei fertige Sensormodule an einen Bus zu hängen ist kein Projekt. Es eines zu machen, lohnt sich erst, wenn Platine, Gehäuse und Prüfung aus derselben Quelle kommen — dann ändert eine Zahl alles drei mit.


Der Trick mit den Adressbrücken
Jedes der drei Sensormodule braucht eine Einstellung: Adresse, Betriebsart, Modus. Normalerweise setzt man dafür Drahtbrücken. Hier laufen diese Brücken als Kupfer über den Platinenrand — sie sind Teil des Layouts und damit Teil derselben Datei wie alles andere.
Vor dem Fräsen läuft eine geometrische Prüfung über das Layout: Berührt eine Bahn eine andere? Bleibt überall genug Abstand? Das ist kein Blick aufs Bild, sondern eine Rechnung, die den Lauf abbricht, wenn etwas nicht stimmt.

Was ohne Nachmessen nicht geht
Zwei der drei Sensormodule sind mit Nennmaßen im Modell — also mit dem, was der Hersteller angibt, nicht mit dem, was auf dem Tisch liegt. Für die Gehäusehöhe reicht das; für die Bohrungen nicht.
Nachmessen am Foto geht übrigens auch nicht einfach so: ein Foto hat keinen Maßstab. Was hier trägt, ist das 2,54-mm-Raster der Stiftleisten — ein bekanntes Maß, das auf jedem Bild mit drauf ist.