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Für den Unterricht

Mikrocontroller-Werkstatt im Browser

Für den Einstieg in Mikrocontroller gibt es gute Lernumgebungen. Die meisten muss man installieren, und in einer Schule ist genau das die Hürde: Rechte, Treiber, Versionen. Eine Fassung, die im Browser läuft, umgeht das vollständig.

Browser-Oberfläche einer Programmierumgebung mit Blockeditor und Werkzeugleiste

Was daran die Arbeit ist

Nicht die Oberfläche. Die Arbeit steckt darin, die Kette dahinter browserfähig zu machen: aus gesteckten Blöcken wird Quelltext, aus dem Quelltext ein Programm für den Mikrocontroller, und das muss am Ende auf das Board kommen. Jeder dieser Schritte lief vorher auf einem installierten System.

Dazu kommt die Frage, wie das Board überhaupt erreichbar ist. Moderne Browser können mit angesteckter Hardware reden, aber nicht alle, nicht ohne Weiteres und nicht ohne verschlüsselte Verbindung.

Wofür sich der Aufwand lohnt

Für den Fall, dass zwanzig Geräte in einem Raum stehen, auf denen niemand etwas installieren darf. Das ist in Schulen der Normalfall, nicht die Ausnahme — und der häufigste Grund, warum ein gut gemeinter Technikunterricht in der ersten Stunde stecken bleibt.